Gaming und PC

Abenteuer PC-Bau (Teil 1)

Prolog – Once upon a time… Oder: Wie alles begann

Der Personal Computer –Gefährte für viele spannende und lustige Stunden, technisches Wunderwerk und im Vollbetrieb auch gerne mal als zusätzlicher Heizkörper im Zimmer zu gebrauchen. Und nicht zuletzt ein grosses, auf den ersten Blick kompliziertes, Puzzle.

Anno 2011 startete ich zum ersten Mal ins „Abenteuer PC-Bau“, nachdem ich vorher immer Fertig-PCs gekauft hatte. Mittels Kaufempfehlungen von GameStar kaufte ich mir ein Setup zusammen und stellte mich eines Freitagabends der Herausforderung, diese Einzelteile zu einem grossen Ganzen zusammenzufügen. Auch hier stand mir die GameStar mit Hilfe eines Tutorials zur Seite.

Nach über vier Stunden schrauben, stecken und verzweifeln (mind you: Ich bin ein absoluter Anti-Handwerker mit zwei linken Händen), wovon ein Grossteil für die Montage des CPU-Kühlers draufging (Draufschrauben – Scheisse, falsch herum – Abschrauben – Neu aufschrauben – Scheisse, vorher war’s doch richtig – Live, die, repeat), sah es in meinem Wohnzimmer aus wie nach einer Explosion – überall leere Schachteln, Plastiktüten, Kabel, vorige Schrauben… Aber ich brach in innerliche Jubelschreie aus, als die Kiste dann startete und nach eingelegter Disc der Windows-Installationsbildschirm aufblitzte.

Ein gutes Jahr später folgte dann ein kleines Upgrade von CPU, Mainboard und CPU-Kühler, seitdem tut mein i7-2600k gute Dienste. Abgesehen von gelegentlichen Grafikkarten- und RAM-Upgrades und einer SSD für Windows hat sich nicht viel geändert.

Im letzten Jahr machten sich dann langsam Ermüdungserscheinungen breit. Eventuell hätte ein neues Aufsetzen des Systems geholfen, aber ich fand, dass es an der Zeit für etwas Neues war und mein guter alter Sandy Bridge-Prozessor den vorläufigen oder definitiven Ruhestand (je nachdem, ob ich die alte Hardware woanders verbaue) verdient hatte. Da ich absolut nicht up-to-date war, folgte erstmal eine Internetrecherche, was denn für Prozessorgenerationen, Mainboard-Chipsätze, RAM-Speicher etc. inzwischen aktuell sind.

Aufgrund der damals frischen CPU-Konkurrenz von AMD zum bisherigen Platzhirsch Intel war die Entscheidung gar nicht so einfach: Ein günstiger AMD Ryzen, der jedoch fürs Gaming noch nicht die besten Benchmarks lieferte? Oder ein teurer, aber geeigneterer Intel? Vorerst schob ich die Entscheidung auf, da sowieso im Herbst ein Umzug anstand. So konnte ich mein Budget noch um einiges aufstocken und mich Anfang 2018 entscheiden.

Nun geht es in dieser Geschichte endlich vorwärts… Die Komponenten sind gekauft, diverse YouTube-Tutorials geschaut, das Werkzeug steht bereit. Und da in mir schon seit einiger Zeit die Idee keimte, dieses Abenteuer schriftlich festzuhalten, könnt ihr an diesem Comedy-Act auch ein wenig teilhaben. Bei meinem Handwerkstalent sind Pannen nämlich schon vorprogrammiert…

Und somit: Let’s get ready to upgrade… im nächsten Beitrag, morgen Samstag um 20.00 Uhr 😉