Gaming und PC

Abenteuer PC-Bau (Teil 2)

Im ersten Teil dieser Serie schwelgte ich in der Vergangenheit. Heute stelle ich euch mal die Hauptdarsteller in diesem Comedy-Drama vor.

Kapitel 1 – Meet the cast… Oder: Die Komponenten

Die Wahl der Komponenten war… turbulent… Die Liste hat sich ständig geändert, da ich immer wieder neue Ideen hatte, was ich denn noch umsetzen könnte. Schlussendlich gewann dann das folgende Setup:

komponenten.png

CPU: Intel i7-8700k, 3.70 GHz

Obwohl ich durchaus mit AMD Ryzen geliebäugelt habe, fiel die Entscheidung dann zugunsten Intel aus. Zuerst tendierte ich zu einem i5 der aktuellen Generation, aber schlussendlich entschied ich mich für „klotzen, nicht kleckern“ und gab einem i7-8700k den Vorzug. Wie alle „k“-CPUs ist dieser übertaktbar, was ich in moderatem Rahmen auch plane. Ein gewisser Reiz war auch da, die CPU zu köpfen, um richtig stark zu übertakten, aber die Angst, etwas kaputt zu machen, war dann schlussendlich grösser.

Mainboard: ASRock Z370 Extreme4

Das Board wird vielen Reviews als „Preis-/Leistungstipp“ angepriesen, besonders die 8 S-ATA III Anschlüsse werden oft hervorgehoben.

CPU-Kühler: be quiet! Dark Rock PRO 3

Zum Glück habe ich ein grosses Gehäuse, daher haben auch die grossen Kühler oft Platz. Da ich die CPU nicht extrem übertakten will, sollte dieser gemäss Internetrecherche ausreichen.

Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance LPX, 16 GB (2x 8 GB), DDR4-3200)

Eigentlich unterstützt mein Mainboard schnelleren Speicher, aber der einzige, den ich bei Digitec fand, war zu hoch und hätte wohl nicht unter den Kühler gepasst. Deshalb folgte ich Empfehlungen für diesen RAM. (Zudem lässt sich RAM auch später noch einfach nachrüsten).

Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 11 (550W)

Die Marke erscheint oft auf Empfehlungslisten, zudem bietet die Homepage einen Stromrechner, bei dem man die optimale Wattzahl eruieren kann.

Optisches Laufwerk: Irgendein DVD-Laufwerk/Brenner sowie ein BluRay-Laufwerk

Hatte beides schon im alten PC, wobei das BluRay etwas klapper… Aber hey, ich hab‘ genügend Anschlüsse, als rein damit 😉

Festplatten: 2x SSD (Samsung 850 EVO Basic 250 GB & 1‘000 GB), 2x HDD (Western Digital Black 2‘000 GB & Western Digital Red 4‘000 GB)

Ja, ich weiss. Etwas Overkill, aber ich wollte die vorhandenen Anschlüsse möglichst ausnutzen die Daten etwas aufteilen. Deshalb: 250 GB SSD für Windows, 1 TB SSD für Games (bringt performancemässig nichts, aber die Ladezeiten sind extrem kurz), 2 TB HDD für alle sonstige Daten wie Fotos, Eigene Dateien, Programme etc. sowie die 4 TB HDD für Backups. Und da ich noch einen nutzbaren S-ATA-Port frei habe, überlege ich mir sogar die Anschaffung einer zweiten 4 TB-WD-Red zwecks Betrieb als RAID.

Betriebssystem: Windows 7 und Windows 10 im Dual Boot

Eine Win7-Disc habe ich noch, Win10 kostet auch nicht die Welt. Und da ich gerne auch alte Klassiker zocke, die auf Win10 entweder nicht laufen oder sich gar nicht erst installieren lassen, teilen sich die beiden den Platz auf meiner kleineren Samsung EVO… Ich hoffe zumindest, dass es klappt…

Grafikkarte: ASUS GeForce GTX 1060 STRIX O6G-Gaming (6 GB)

Eine Mittelklasse-GPU, die ich schon seit letztem Jahr besitze. Früher oder später folgt sicher auch hier ein Upgrade, aber aktuell tut sie ihren Dienst noch.

Gehäuse: CoolerMaster HAF-X

Ein sehr grosses Gehäuse, das ich seit über fünf Jahren benutze. Viel Platz für Festplatten und optische Laufwerke.

Mit diesen Teilen geht es nun ans Basteln. Aber erst folgt noch:

Kapitel 2 – Time to say goodbye… Oder: Zeit für Frühjahrsputz

Einen PC auseinanderzuschrauben macht fast genau so viel Spass wie ihn zusammenzusetzen. Zudem bietet es Gelegenheit, mal das ganze Gehäuse komplett vom Staub zu befreien… Wahnsinn, was sich nach über fünf Jahren so ansammeln kann.

cof

Zudem habe ich Sachen entdeckt, die mir vorher nicht bewusst waren: Dach und Front des Gehäuses lassen sich ganz einfach abnehmen… How cool ist hat!? So konnte ziemlich alles an Elektronik entfernen und die meisten Teile richtig nass durchputzen (ich wollte hier zuerst „durchbürsten“ schreiben, aber wäre etwas zweideutig gewesen. Zudem falsch, da ich ein Mikrofasertuch benutzt habe, also quasi „durchgemikrofasert“).

cof

Die Teile mit Kabel (Lüfter, Frontpanel, HDD-DockingBay) verlangten etwas mehr Feingefühl (Lüfterlamellen zu putzen kostet Nerven!).

cof

So ist mein Case nun zwar nicht 100 % staubfrei, aber das Gröbste ist weg…

Beim nächsten Mal geht’s mit dem Einbau los… Wie das geklappt hat, seht ihr morgen um 20.00 Uhr. Bis dann!